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Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten machte in der letzten Ortsbeiratssitzung folgenden Vorschlag:

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen im OBR Lamboy-Tümpelgarten

Die Fraktionen im Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten bitten folgenden Antrag auf die Tagesordnung zu setzen:

 

Benennung der Begegnungsfläche vor dem Nachbarschaftshaus Lamboy-Tümpelgarten als „Willy-Breitkopf-Platz“

 

Der Ortsbeirat beschließt, die neu entstandene Begegnungsfläche vor dem Nachbarschaftshaus Lamboy/Tümpelgarten, als „Willy-Breitkopf-Platz“ zu benennen und bittet den Magistrat, die hierfür notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

Bei der Gestaltung der Straßenschilder ist der Ortsbeirat einzubeziehen.

Ganz im Sinne von Willy Breitkopf, soll dieser Platz für kleinere Feste und Veranstaltungen genutzt werden können.

 

 

Begründung:

Der Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten ist sich darin einig, dass es zur Würdigung der Person von Willy Breitkopf, erster Ortsvorsteher des Stadtteils Lamboy/Tümpelgarten, angemessen ist, durch Benennung eines Ortes, einer Einrichtung, (o.ä.) im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten, ein dauerhaftes und ehrenvolles Gedenken zu schaffen.

Dieser Vorschlag ist mit der Witwe von Willy Breitkopf abgestimmt.

In gebotenem zeitlichem Abstand zum Tod von Willy Breitkopf soll die im Antrag bezeichnete Fläche durch entsprechende Straßenschilder gekennzeichnet werden.

Wir möchten durch die Namensgebung für einen angemessen „Ort“ ein dauerhaftes Gedenken an den ersten Ortsvorsteher des Stadtteils Lamboy/Tümpelgarten, Willy Breitkopf ermöglichen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten


 

 


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Der Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten hat in seiner letzten Sitzung eine Frau an seine Spitze gewählt.

Rosemarie Thiel tritt die Nachfolge des vor kurzem verstorbenen Willy Breitkopf an.

Der Ortsvereinsvorsitzende der SPD Lamboy/Tümpelgarten und Ortsbeiratsmitglied Wulf Falkowski hat in der letzten Ortsbeiratssitzung Rosemarie „Rosi“ Thiel für die Position der Ortsvorsteherin vorgeschlagen. Nach kurzer Begründung, Rosi Thiel ist eine erfahrene und im Stadtteil verwurzelte Kommunalpolitikerin, die seit der ersten Stunde Mitglied des Ortsbeirates Lamboy/Tümpelgarten ist, wurde sie einstimmig zur neuen Ortsvorsteherin im Lamboy/Tümpelgarten gewählt.

Rosi Thiel wohnt seit 20 Jahren im Stadtteil, ist 53 Jahre alt, verheiratet, von Beruf Erzieherin und hat eine erwachsene Tochter.

In Ihrer Antrittsrede betonte sie, dass sie sich auch weiterhin eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im OBR wünscht.


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Was Krimi und Politik gemeinsam haben

Hanna Hartmann las im Nachbarschaftshaus Lamboy/Tümpelgarten.

Zu einer einer Krimilesung, einer etwas anderen Art der Wahlkampfveranstaltung lud die SPD Lamboy - Tümpelgarten zu Kaffee und Kuchen in das Nachbarschaftshaus ein. Ortsvereinsvorsitzender Wulf Falkowski begrüßte stellvertretend für den Ortsverein die rund 30 Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Axel Weiß-Thiel. Gemeinsam mit der Landtagskandidatin Jutta Straub, wechselten sich Lesung und Polittalk mit der Frankfurter Kriminalautorin Hanna Hartmann, besser bekannt als Petra Tursky-Hartmann ab. Es wurden über die Wahlkampfthemen und die Parallelen zum neuen Buch „Totengräbers Tochter“ diskutiert, welche in Anlehnung an erlebte Geschehnisse den Einzug in den neuen Frankfurt-Krimi fanden, denn Politik kann dann und wann zum Krimi werden.

„30 Prozent des Buches sind reale Personen und Ereignisse oder Erzählungen, die so geschehen sind, 30 Prozent des Charakters der Kommissarin Edith Tannhäuser sind mein Charakter und der Rest ist Fiktion, die meiner Phantasie entspringt“, so die Autorin.

Die Sachsenhäuser Kommunalpolitikerin Petra Tursky Hartmann erklärte zur Entstehung ihres Synonyms, dass ihr Name als Landtagskandidatin im Wahlkampf 2008 in Frankfurt einen großen Bekanntheitsgrad hatte. So entschied sie sich, ihr Manuskript dem Societäts-Verlag unter ihrem zweiten Mädchenname Hannelore, der schließlich zu Hanna Hartmann führte, vorzulegen. „Außerdem wollte ich, dass die Leute mein Buch unvoreingenommen lesen und es nicht an meinem Namen fest machen.“, verriet die Autorin. Ihre Erfahrungen im Wahlkampf, Orte, Menschen Begegnungen führten sie auch zum Schreiben, so inspirierte sie das historische Niederräder Klärwerk, welches sie im Rahmen eines Wahlkampftermins besuchte, zu Darling, ihrem Erstlingswerk. Es folgten der Krimi „Tod im Licht der Luminale“ und vor nun der dritte Tannhäuser Krimi, der rund um den Frankfurter Flughafen spielt und tiefe Einblicke gibt.

Die Lesung gliederte sich in drei Teile, im Gespräch mit der Landtagskandidatin ging es um die Wichtigkeit der Medienkompetenz und einer besseren Bildungspolitik, die die SPD anstrebe. Dabei stellte auch das Publikum Fragen und stellte fest, dass dringend Weiterbildungsbedarf auch seitens der Lehrer im Bezug auf Cybermobbing und der Umgang mit den sozialen Netzwerken wichtig ist, die auch in Hartmanns Krimi eine große Rolle spielen. Wichtig sind Jutta Straub auch die Themen Mobilität, und in einer wachsenden Stadt wie Hanau die Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Nach der Lesung signierte die Autorin ihre Bücher und stand zusammen mit der Kandidatin Jutta Straub zu weiteren Gesprächen bereit.


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Protokoll
Stadtteiltreffen Lamboy/Tümpelgarten am 21.09.2016
Nachbarschaftshaus Lamboy/Tümpelgarten

Teilnehmer: Hauptamtliche Magistratsmitglieder: Herr Oberbürgermeister Kaminsky, Herr Stadtrat Weiss-Thiel, Herr Stadtrat Kowol Ortsbeiratsmitglieder:Herr Ortsvorsteher Breitkopf, Frau Breitkopf, Herr Falkowski, Herr Hartmann, Frau Hesse, Herr Hölscher, Herr Rust, Frau Thiel Weitere geladene Teilnehmer: Herr Schimanski (Seniorenbeirat) Teilnehmer der Verwaltung: Herr Heil, Frau Stramm (Amt 10), Herr Wessels (EB HIS), Frau Herbst (EB IBM), Herr Hoppe (FB 4), Frau Knips-Profeld (FB 5), Frau Häring (FB 7). Frau Wolf (Pressestelle)                                                                            Herr Oberbürgermeister Kaminsky und Herr Ortsvorsteher Breitkopf begrüßen alle Anwesenden zum 6. Stadtteiltreffen in Lamboy/Tümpelgarten. Herr Oberbürgermeister Kaminsky informiert über den aktuellen Stand der in der aktuellen und der vergangenen Wahlzeit beschlossenen Anträge sowie über die Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil.

Stadtteilentwicklung                                                          Am vergangenen Samstag, dem 17.09.2016 startete der Stadtteilentwicklungsprozess Steinheim. Nun laufen momentan drei Stadtteilentwicklungsprozesse parallel. Die Stadtteilentwicklungsprozesse in Großauheim und Kesselstadt gestalten sich aufgrund des guten Zuspruchs durch die Bürgerinnen und Bürger und die Vielfalt der Themen als arbeits- und zeitintensiv. Wann ein solcher Prozess im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten gestartet wird, lässt sich heute noch nicht abschätzen. Davon abgesehen, fand im Stadtteil in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung, auch ohne eine Bürgerbeteiligung, statt. Diese ist u. a. an den nachfolgenden Themen zu erkennen.                                                          

Gewerbegebiet Hutier Nord/Lamboywald                                   Gemeinsam mit der BImA wird die Entwicklung des Gewerbegebietes „Am Lamboywald“, in dem auch kleinere, erschlossene Grundstücke erworben werden können, vorangetrieben. Das Bauvorhaben der Firma Rohde Schutzgasöfen GmbH befindet sich derzeit im Bau, die Fertigstellung erfolgt in Kürze. Ebenfalls sind die Bauvorhaben des Autohauses Noe-Stang und des Aschaffenburger Fachgroßhandel für Malereibedarf SUNDO (Schmitt & Orschler) genehmigt und in Betrieb. Als weiterer Interessent konnte die Firma VOL-Stahl GmbH gewonnen werden, die auf die Versorgung der verschiedenen Industriebranchen mit qualitativ hochwertigen Spezialstahlprofilen spezialisiert ist. Hier läuft derzeit das Baugenehmigungsverfahren. Somit bleibt lediglich eine Fläche von 20.000 m² verfügbar. Weitere Gespräche mit Interessenten laufen bereits.                                        

Cardwell-Area                                               Für den VEP Nr. 35 „Cardwell Area“ wurde ein Entwurf des Bebauungsplanes erarbeitet. Der Entwurfs- und Offenlagebeschluss wurde am 11.07.2016 von der Stadtverordnetenversammlung gefasst, am 07.07.2016 hat der Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten der Vorlage einstimmig zugestimmt. Der Entwurf des Bebauungsplanes lag vom 25.07. bis 26.08.2016 offen, die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurden parallel beteiligt. Die Dreger Immobiliengruppe aus Aschaffenburg hat mit ihrer Gesellschaft Rosenhöfe Immobilien bereits mit der Vermarktung der ehemaligen Cardwell-Area begonnen; der Baustart folgt.                                                     Bauprojekte der Baugesellschaft Hanau GmbH im Ortsbezirk                      

Lenbachstraße 1 und 3:                                                        Der Bauantrag für den Neubau in der Lenbachstraße 1 und 3 wurde von Seiten der Baugesellschaft Hanau vorbereitet und Ende August bei der Bauaufsicht eingereicht. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 2,8 Mio. Euro. Mit dem Baubeginn ist Ende 2016 zu rechnen.                               

August-Schärttner-Straße 14 a-d:                                        Die Immobilie soll ab Ende September für ca. 600.000 Euro teilsaniert werden.                                                         

Siedlung Antoniterstraße:                                                     Die vierte Häuserzeile wird bereits saniert und Anfang August wurden die Arbeiten am letzten nichtsanierten Haus Nr. 28 und 28a begonnen. Die Neubauten stehen kurz vor der Fertigstellung. Der Vermietungsbeginn wird noch in diesem Jahr erfolgen.                                               

Häuserzeile Gabelsberger Straße:                                  Derzeit wird das verkaufte Grundstück vom Investor bebaut. An der Häuserzeile auf der gegenüberliegenden Straßenseite findet seit 15.02.2016 eine Teilsanierung statt. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,2 Mio. Euro. Mit der Fertigstellung ist zum Jahresende zu rechnen.      

Wohnen im Alter
Ortsbeiratsbeschluss 6955/2015 vom 10.12.2015            Eine Konzeption für die Gesamtstadt wird aufgestellt. Die entsprechende Vorlage wird derzeit vorbereitet und im nächsten Jahr in die Stadtverordnetenversammlung und alle Ortsbeiräte eingebracht.                                           

Informationen an historischen Standorten im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten Ortsbeiratsbeschluss 7360/2016 vom 08.09.2016              An den ehemaligen Kasernenanlagen im Hanauer Stadtgebiet (Francois, Hessen-Homburg, Hutier, Yorckhof, Cardwell, Pionier, Old und New Argonner, Sportsfield) und wichtigen außergewöhnlichen historischen Stadtorten im Lamboygebiet (u. a. Brockenhaus, Lamboywald, 3 Eichen am Kinzigbogen, ehemaliges Schaffot) sind Bild- und Texttafeln vorgesehen. Zahlen, Daten und Fakten stehen durch die bereits bestehenden Ausstellungen über die Kasernenareale des Fachbereichs Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen in Zusammenarbeit mit dem Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V. zur Verfügung. Die Gestaltung sollen Studierende der Hanauer Zeichenakademie/Brüder Grimm Berufsakademie übernehmen. Haushaltsmittel sind im Haushaltsplan 2017 vorgesehen; das Projekt wird daher bereits im kommenden Jahr realisiert werden können.            

Flüchtlingsunterbringung in Hanau                    Derzeit sind insgesamt 1.117 Flüchtlinge im Stadtgebiet untergebracht. 656 Flüchtlinge befinden sich in Sportsfield Housing, 461 in dezentralen Unterbringungen. Im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten sind insgesamt 33 Flüchtlinge dezentral in Wohnungen und 10 Flüchtlinge in Hotels untergebracht. Alle durch den Main-Kinzig-Kreis zugewiesenen Flüchtlinge werden zunächst in Sportsfield Housing untergebracht, mit dem Ziel der dezentralen Unterbringung. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 11.06.2015 wurde zur Koordinierung aller Betreuungsangebote- und Maßnahmen eine Stabstelle Asyl eingerichtet.                   

Gebeschusschule                                                           Es besuchen insgesamt 270 Schülerinnen und Schüler (100% aus Hanau) die Gebeschusschule. Für das Schuljahr 2016/2017 wurden in 3 Eingangsklassen insgesamt 68 Schulanfänger eingeschult. Die Schule nimmt am Ganztagesangebot des Landes Hessen teil.    

Baumaßnahmen IBM                                                              Die Treppenhaussanierung ist abgeschlossen. Die Geländerertüchtigung nach heutigen Anforderungen befindet sich derzeit im Planungsprozess. Die Ausführung ist für 2017 vorgesehen.                                                          

Schulzentrum Hessen-Homburg                                                                                               Mit Mit Stichtag 01.11.2015 registriert das Schulzentrum Hessen-Homburg insgesamt 571 Schülerinnen und Schüler (90,2 % aus Hanau). Die Schule nimmt am Ganztagesangebot des Landes Hessen. Weiterhin weist die Schule insgesamt 2 Intensivklassen vor.

Tümpelgartenschule                                      Es besuchen derzeit 404 Schülerinnen und Schüler die Haupt- und Realschule der Tümpelgartenschule. Davon sind 382 (94,8 %) Schülerinnen und Schüler aus Hanau. Die Grundschule wird von insgesamt 226 Schülerinnen und Schülern (100 % aus Hanau) besucht. Weiterhin nimmt die Schule am Ganztagesangebot des Landes Hessen teil. Das Hessische Kultusministerium hat den Schulentwicklungsplan genehmigt. Das bedeutet, die Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2016/2017 war die letzte Aufnahme in diesem Jahrgang an der Tümpelgartenschule. 

Inklusive Sophie-Scholl-Schule                     Die Inklusive Sophie-Scholl-Schule startete im Jahr 2013/2014. Insgesamt besuchen derzeit 164 Schülerinnen und Schüler die Schule. Im kommenden Schuljahr werden nach den ersten vier Jahren die ersten Schülerinnen und Schüler dann auf eine weiterführende Schule in die 5. Klasse wechseln.

Jugendarbeit/Lamboypark/Nachbarschaftshaus/Lamboyladen Lamboypark:                                                                        Das Programm im Lamboypark wird weiterhin gut angenommen. Weiterhin finden jeweils bunte Nachmittage für Alt und Jung mit Lagerfeuer, Stockbrot, Vorlesegeschichten und Sinnesspielen im Garten der Pfarrei Heilig Geist - in Kooperation mit dem Lamboyladen, der Katholischen Kirche Heilig Geist und der Altenwohnanlage in der Friedrich-Engelsstraße statt.                

Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten:                      Die Angebote des Lamboyladens werden gut besucht. Zu den Nutzern gehören zunehmend Flüchtlinge, die im Stadtteil Wohnungen gefunden haben und Menschen aus Bulgarien. Die städtische Kita nebenan hat für die Hortkinder als Übergangslösung Räume im Nachbarschaftshaus gemietet. Die Räume des NLT sind weiterhin im Rahmen des Bürgerhausprogramms zu mieten. Den Vereinen und Gruppen im Stadtteil stehen bestimmte Räume zur Verfügung und werden nun über den EB IBM (nicht mehr FB 5) vergeben.                         

Lamboyzeitung:                                                                    Die Lamboyzeitung wird eigenständig von engagierten Bürgern herausgegeben. Frau Scharle aus dem Lamboyladen ist hier in der Redaktion.    

Kindertagesbetreuung Platzangebot/Versorgungssituation:                     

Ausbauplanung

Nachbarschaftshaus Tümpelgarten:                                     Ab dem neuen Kindergartenjahr 2016/2017 werden dort zwei Hortgruppen der Kindertagesstätte und Kinderburg Tümpelgarten betreut.

Kindertagestätte u. Kinderburg Tümpelgarten:                In jeder Kita wird ab September 2016 eine neue U3-Gruppe ausgestattet.

Familienzentrum Albert-Schweitzer:                                 Ab Mitte Januar 2017 kann die neue U3-Gruppe in der grundsanierten Kindertagesstätte eröffnet werden.

Freie Träger – Investive Förderung

Katholische Kita Heilig Geist:                                           Die bewilligten Maßnahmen im Jahr 2015 –Energetische Sanierung Eingang Westfront und Kunststofffenster Eingang/Hort- werden derzeit umgesetzt. Die Finanzierung dieser beiden Maßnahmen übernimmt Stadt Hanau (65%) und der Träger.

Städtische Betreuung – Bauliche Maßnahmen

Kindertagesstätte Albert-Schweitzer:                              Die Kindertagesstätte befindet sich derzeit im letzten von 3 Bauabschnitten, dessen Kostenaufwand ca. 670.000 € betragen wird. Aktuell ist sie auf dem Weg zur konzeptionellen Weiterentwicklung in ein Familienzentrum. Voraussichtlicher Abschluss der gesamt Maßnahme ist Dezember diesen Jahres. Es entsteht eine weitere Nutzfläche von 230 Quadratmetern, die sich in drei Mehrzweckräume und einen Gruppenraum mit Differenzierung für Kinder 0-6 Jahre aufteilt. Für den gesamten Bau werden ca. 300.000 € an Fördermitteln abgerufen.

Kinderburg Tümpelgarten:                                                Zum besseren Arbeitsablauf wurden in der Küche eine Edelstahlarbeitsplatte und ein ergonomischer Spülbereich neu gestaltet.

Familientagesbetreuung:                                                    Im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten betreuen derzeit sechs Familientagesbetreuungspersonen 15 Tageskinder. In der Kooperationseinrichtung Kindertagesstätte Francois-Gärten finden die regelmäßigen Kooperations- und Vernetzungstreffen der Familientagesbetreuungspersonen statt. Für 2017 ist eine neue Qualifizierungsmaßnahme mit einem zertifizierten Bildungsträger für neue Familientagesbetreuungspersonen geplant. Die Akquise als auch die Eignungsüberprüfung beginnen bereits jetzt im Sommer/Herbst 2016. Somit stehen dann im Sommer 2017 weitere Plätze für Kinder U3 zur Verfügung.

Schaffung von Begegnungsflächen vor dem Nachbarschaftshaus                    Ortsbeiratsbeschluss 7170/2016 vom 09.06.2016               Da der aktuelle Haushalt noch nicht genehmigt ist, kann nicht auf die vorhandenen Haushaltsmittel zurückgegriffen werden. Die vorhandenen Haushaltsausgabereste sind fest verplant bzw. schon beauftragt, sodass Mittel erst nach Genehmigung des aktuellen Haushalts zur Verfügung stehen werden. Der überwiegende Teil der Mittel die für das Jahr 2016 etatisiert wurden, sind ebenfalls bereits fest verplant. Darunter rund 25.000 € für ein Ersatzgerät auf dem Spielplatz Erlenweg. Die Fläche vor dem Parkplatz des Nachbarschaftshauses besteht aus einer wassergebundenen Wegedecke. In den Ursprungsländern von Boule und Boccia wird regelmäßig auf solchen Untergründen gespielt. Das ist dort ebefalls möglich. Für einen Schachtisch und eine Tischtennisplatte sind zur Vereinfachung der Pflege, bzw. Vermeidung von austretenden Flächen um die Tischtennisplatte befestigte Plattenbeläge herzustellen. Die Lieferzeiten für die Einbauten betragen ca. 8-12 Wochen. Nach Vergabe aller stadtweiten im Haushalt festgelegten notwendigen Investitionen an Spielplätzen, kann geprüft werden, ob noch Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Eine Realisierung wäre frühstens Anfang 2017 möglich. Der Eigenbetrieb HIS wird den Ortsbeirat bis Ende diesen Jahres informieren, ob eine Umsetzung möglich ist.

Einhaltung von Grundstücksgrenzen am „Stadtteilpark Francoisgärten“ Ortsbeiratsbeschluss 7266/2016 vom 07.07.2016               Die betroffenen Eigentümer werden in Zusammenarbeit zwischen dem Eigenbetrieb HIS und dem FB 6 zeitnah angeschrieben und auf die Einhaltung der Grundstücksgrenzen mit ihrem Grenzbewuchs nach Nachbarrecht hingewiesen und um Einhaltung im öffentlichen und privaten Interesse gebeten.

Verbesserung der Pflege „Stadtteilpark Francoisgärten“                                     Ortsbeiratsbeschluss 7269/2016 vom 07.07.2016           Die Beseitigung von Unkräutern und Gräsern von wassergebundenen Wegen war bislang nicht Bestandteil der Beauftragung der Pflege an die Fremdfirma. Hierfür wurde zwischenzeitlich ein Nachtragsangebot angefordert. Die Ausführung wird nach Beauftragung erfolgen.

Ampelanlage Lamboystraße                         Die Verkehrssteuerung erfolgt über insgesamt 11 Lichtsignalanlagen. Dabei handelt es sich um 3 Fußgängerschutzanlagen, 7 Knotenpunktanlagen und eine Anlage an der Feuerwache zur Bevorrechtigung von Einsatzfahrzeugen. Die Lichtsignalanlage Lamboystraße/Oderstraße befindet sich in der Baulast von Hessen Mobil. Alle anderen Anlagen werden von der Stadt Hanau bzw. der Hanau Netz GmbH betreut. Die Steuerungsprogramme der Anlagen sind teilweise mehrere Jahrzehnte alt und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine Koordinierung (Grüne Welle) ist nur in Teilbereichen vorhanden. Die links abbiegenden Verkehre an der Chemnitzer-/Ruhr- und Antoniterstraße werden gleichzeitig mit dem gegenläufigen Geradeausverkehren und den parallel laufenden Fußgängern geführt. Dies hat Sicherheitsdefizite zur Folge. Für Fußgänger bestehen z.T. sehr lange Wartezeiten. Eine Änderung der Programme mit den teilweise sehr alten Steuergeräten ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Folgende Maßnahmen sind geplant:                      * Ersatz aller alten Steuergeräte.                                         * Einrichtung von Koordinierungen für den KFZ-Verkehr  unter   besonderer Berücksichtigung des Fußgänger-verkehrs.                                                                               * Einrichtung eines Nachtverkehrsprogrammes                   * Gesicherte Führung der Linksabbieger an den Knoten-punkten Chemnitzer-, Ruhr- und Antoniterstraße.                * Einrichtung einer neuen Fahrstreifenaufteilung am Knoten Antoniterstraße                                                                     * Erneuerung und Ergänzung der Verkehrsdetektion           * Detailverbesserungen für den ÖPNV                                 * Ergänzung von Signalgebern, die für die neuen Signalprogramme notwendig sind                                        * Ergänzung von Sehbehindertenausstattung Für die Realisierung der Maßnahmen ist die 2. Jahreshälfte 2016 vorgesehen. Die Hardwarekosten an der Anlage Lamboystraße/Oderstraße werden von Hessen Mobil übernommen.

Fuß- und Radweg Lamboy Nord                   Die Asphaltierungsarbeiten im Bereich Anschluss Niddastraße sind bis auf die Deckschicht abgeschlossen. Die Fahrbahn zwischen Niddastraße und Carl-Ohl-Straße ist durchgängig befahrbar. Die Ausbildung der Grünflächen und das Aufbringen der Deckschicht erfolgt im zweiten Bauabschnitt in zeitlicher Abhängigkeit von der Bebauung der Grundstücke. Der geplante Geh-/Radweg an der „Brückengrube“ wird derzeit neu geplant. Die Anfangs angedachten Trassen sind aus Denkmalschutzgründen und den gegebenen Breiten neben der Brückengrube nur unter hohem Kostenaufwand zu realisieren. Stadtplanungsamt, Denkmalschutz und der EB HIS arbeiten hier an einer Lösung. 

Verschiedenes
Auf Nachfrage zum Thema Radaranlagen im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten berichtet Herr Stadtrat Kowol, dass die Verwaltung derzeit die Anschaffung einer Radarpistole sowie von Biltzersäulen prüft.

Hanau, 22.09.2016

Aktuelle Meldungen der Stadt Hanau

Hanau, 20. Juli 2016

Elektrogroßhändler für Industrie und Handwerk
- Besuch bei Sonepar Deutschland im Stadtteil Lamboy

Bei der Sonepar Deutschland GmbH in der Lippestraße 5, nahe des Kinzigbogens im Stadtteil Lamboy, konnten Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Wirtschaftsförderin Erika Schulte jüngst vier neue Mitarbeiter begrüßen. Diese hatten nach ihrem Umzug aus der Niederlassung in Frankfurt ihren ersten Arbeitstag am Standort Hanau. In Empfang genommen wurden die beiden von Niederlassungsleiter Jürgen Rohrbach, der durch die Firma führte und einen kurzen Überblick über das Tätigkeitsfeld von Sonepar gab: „Wir sind ein Elektrogroßhändler für Industrie und Handwerk mit rund einem Dutzend Mitarbeitern. Uns gibt es schon seit zehn Jahren an diesem Standort, aber bisher unter dem Namen DEG“, berichtet er. Erst seit April 2016 firmiere das Unternehmen unter dem Namen der Muttergesellschaft Sonepar. „Die Sonepar Gruppe ist ein 1973 gegründetes französisches Familienunternehmen mit rund 2800 Standorten in 44 Ländern und rund 43.000 Mitarbeitern“, berichtet Rohrbach.

Sonepar Deutschland sei mit mehr als drei Milliarden Euro Umsatz Marktführer im deutschen Elektrogroßhandel, erklärt der Niederlassungsleiter. Rund 6000 Mitarbeiter sorgten flächendeckend dafür, dass die Kunden ihre Produkte schnell und zuverlässig erhielten. „Durch die regionalen Zentrallager mit intelligenter Logistik können im 24-Stunden-Rhythmus 100.000 vorrätige Artikel geliefert werden“, erläutert Rohrbach. Bis 20 Uhr abends könnten die Kunden die gewünschten Artikel online ordern und bekämen sie am nächsten Morgen frei Haus geliefert. Von Hanau aus vertreibe Sonepar Elektroartikel und Zubehör an Kunden aus Handwerk, Handel und Industrie. „Als Marktführer setzen wir auf qualitativ hochwertige Produkte und Systeme nationaler und internationaler Lieferanten, gepaart mit sinnvollen und wegweisenden Serviceleistungen“, erklärt Rohrbach.

Rund 60 Prozent der Kunden stammten aus der Industrie. „Goodyear Dunlop, Heraeus, Smurfit Kappa und viele andere Unternehmen aus Hanau und der Region werden von uns beliefert. Unsere vier neuen Kollegen betreuen diese Kunden aus der Industrie“. Die verbleibenden 40 Prozent teilten sich auf Handels- und Handwerksbetriebe der Elektrobranche auf, merkt Rohrbach an. Zum Einzugsgebiet von Sonepar Hanau gehören Kunden im ganzen Main-Kinzig-Kreis, aber auch Kunden aus Aschaffenburg, Gießen und Frankfurt würden von Hanau aus beliefert. Ein besonderer Service von Sonepar Deutschland sei die Fachberatung in verschiedenen spezialisierten Bereichen: „Licht, erneuerbare Energien, Fernmeldetechnik sowie Klima-, Haus- und Unterhaltungselektronik gehören zu diesen Bereichen, in denen wir unseren Kunden sowohl Fortbildungen anbieten, als auch die individuelle Beratung durch Spezialisten.“

OB Kaminsky zeigte sich beeindruckt von der Professionalität und Kompetenz des Unternehmens. „Es ist mir eine große Freude mit Sonepar einen hoch qualifizierten Dienstleister und zudem „Global Player“ am Standort zu wissen, der sich im Markt so gut behauptet und mit seinen innovativen Prozessen seine Kunden unterstützt“, sagte der OB.

Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664

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Aktuelle Meldungen der Stadt Hanau

Hanau, 29. Juni 2016                                     Glückwünsche für Marianne Buschbeck Hanauer Stadträtin a.D. feiert 80. Geburtstag                    

Ihren 80. Geburtstag feiert die Stadtälteste Marianne Buschbeck am heutigen Mittwoch. Ihre Glückwünsche an die frühere ehrenamtliche Stadträtin und Stadtverordnete verbinden Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck mit einer Würdigung ihrer beachtlichen Verdienste um die Stadt. „Durch ihren vielfältigen Einsatz in der Stadtgesellschaft ist Marianne Buschbeck bis heute eine allseits beliebte Ansprechpartnerin für die unterschiedlichen Belange ihrer Mitmenschen.“ Eine Vielzahl von öffentlichen Ehrungen zeugen von dem langjährigen ehrenamtlichen Engagement der Hanauer über die Kommunalpolitik hinaus, auch wenn ihr Wirken zum Wohle der Stadt in Stadtverordnetenversammlung und Magistrat über viele Jahre einen besonderen Stellenwert hatte. Dabei ist ihre Persönlichkeit, so der Oberbürgermeister, von großer Bescheidenheit und Zurückhaltung geprägt. Marianne Buschbeck habe es immer vorgezogen, das Rampenlicht zu meiden und eher im Hintergrund zu wirken, beschrieb Kaminsky die Jubilarin, deren Einstellung „Tue Gutes und rede nicht darüber“ gerade in der heutigen Zeit überaus bemerkenswert sei und deshalb auch seine persönliche Anerkennung finde. Wichtige Eckpunkte ihres Engagements sind nach den Worten des Oberbürgermeisters die Mitbegründung des Vereins Jugendwerkstatt Hanau gewesen, wo sie lange im Vorstand mitgearbeitet hat, sowie zahlreiche Aufgaben innerhalb der evangelischen Kirche. Darüber hinaus wirkte Marianne Buschbeck viele Jahre als Schöffin am Landgericht Hanau . Bereits 1993 wurde Marianne Buschbeck mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. 2001 folgte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Im gleichen Jahr erhielt die ehrenamtliche Stadträtin anlässlich ihres Ausscheidens aus ihren kommunalpolitischen Ämtern in Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um die Stadt Hanau den Titel der Stadtältesten und wurde mit der Ehrenplakette der Stadt Hanau in Gold geehrt.                                                                                             Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929

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Aktuelle Meldungen der Stadt Hanau

Gewerbegebiet „Am Lamboywald“ wächst und gedeiht - Bauarbeiten der Firma Rohde machen gute Fortschritte

"Wirklich beeindruckend, was hier in kürzester Zeit entstanden ist!“ stellte Oberbürgermeister Claus Kaminsky fest, als er gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Erika Schulte den Rohbau der neuen Firmenniederlassung der Firma Rohde auf der ehemaligen Hutier-Kaserne besichtigte. Im Herbst 2015 hatte die bisher in Bruchköbel-Roßdorf ansässige Firma Rohde Schutzgasöfen GmbH ein über 6.000 Quadratmeter großes Grundstück im neuen Hanauer Gewerbegebiet „Am Lamboywald“ erworben. Nun ragt bereits der Rohbau des Gebäudes in luftige Höhen. „Den zügigen Ablauf haben wir der Wirtschaftsförderung Hanau GmbH zu verdanken“, sagt Jörn Rohde, der gemeinsam mit Ehefrau Natasha und Söhnchen Vincent zum Besichtigungstermin erschienen ist. „Diese hat uns von den ersten Kaufverhandlungen an bis heute begleitet und war immer ein hilfreicher Ansprechpartner und Vermittler bei allen anfallenden Problemen.“ Auf über 6.000 Quadratmetern Grundfläche und mehreren Stockwerken werden hier zukünftig das Engineering und die Produktion der Rohde Schutzgasöfen GmbH angesiedelt sein. Das Unternehmen fertigt seit über 30 Jahren thermochemische Wärmebehandlungsanlagen für metallische Werkstoffe, die weltweit geliefert werden. In den Bau einer neuen Firmenniederlassung auf dem Gelände der ehemaligen Hutier-Kaserne investiert das Unternehmen rund 3,5 Millionen Euro. „In drei Wochen werden die Wände eingezogen und im Oktober 2016 wird der Umzug des Unternehmens mit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Hanau stattfinden. Ein Großteil davon sind Ingenieure und Techniker, die die gesamte Anlagen- und Verfahrenstechnik entwickeln und anschließend fertigen“, verkündete Jörn Rohde. „Wir freuen uns sehr auf den Umzug in die neue Firmenniederlassung nach Hanau“, bekräftigt auch Ehefrau Natasha Rohde. Die neue moderne Produktionsstätte sei sehr verkehrsgünstig an der A66 und B8 gelegen und zudem in der Nähe des Nahversorgungszentrums Kinzigbogen. OB Kaminsky zeigte sich mit der Entwicklung des Gewerbegebiets „Am Lamboywald“ auf der nördlichen Hutier-Kaserne sehr zufrieden. Die gemeinsam mit der BImA vorangetriebene Entwicklung dieser Konversionsliegenschaft als Gewerbegebiet, in dem kleinere, erschlossene Grundstücke erworben werden können, habe sich hier als richtig erwiesen: „In der Vergangenheit haben neben der Firma Rohde auch das Möbelhaus Ikea, das Ford- und Nissan-Autohaus Noe-Stang, der Aschaffenburger Fachgroßhandel für Malerleibedarf SUNDO (Schmitt & Orschler) hier Grundstücke erworben“, erläutert der OB. Weitere Verhandlungen mit interessierten Unternehmen würden mit der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten und unter der Vermittlung der Hanau Wirtschaftsförderung geführt.                                                         Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664

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Aktuelle Meldungen der Stadt Hanau

Modernes Bürozentrum auf der ehemaligen Hutier-Kaserne - Gemeinsames Projekt von Harald Nickel Rechtsanwälte und SimPlan AG

Die Entwicklung der 1911 bis 1913 errichteten historischen Hutier-Kaserne im Stadtteil Lamboy schreitet stetig voran und soll bis Ende des Jahres weit-gehend abgeschlossen werden. Wie das renommierte Hanauer Rechtsberatungsunternehmen Harald Nickel Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft und die SimPlan AG verkündeten, haben die beiden Unternehmen eines der Gebäude am Sophie-Scholl-Platz gekauft. Es soll bis zum Ende des Jahres saniert und zum repräsentativen Bürozentrum umgebaut werden. Ein weiteres Gebäude am Platz wird ab Mai die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), eine Unterabteilung des Hauptzollamts Darmstadt, mit 65 Mitarbeitern beherbergen. Vier andere historische Gebäude wurden von der Fuldaer Unternehmensgruppe R+S saniert und werden sowohl von ihr selbst genutzt als auch vermietet. Die Außenanlage des Platzes will R+S bis Ende 2016 fertigstellen. Unter anderem sind ein Bistro mit Terrasse sowie eine Gedenkstätte für die einstige militärische Nutzung geplant. „Das Areal entwickelt sich zu einer ausgezeichneten Geschäftsadresse. Das zeigen die Arztpraxen, Anwaltsbüros und zahlreichen anderen Unternehmen, die sich bereits am Sophie-Scholl-Platz niedergelassen haben“, stellt Oberbürgermeister Claus Kaminsky erfreut fest. Das geplante Bürozentrum der Kanzlei Harald Nickel sei ein weiterer Baustein in der Konversionsentwicklung im Stadtteil Lamboy. Lange habe das gesamte Areal im Dornröschenschlaf gelegen und das obwohl es verkehrsgünstig am Ortsausgang zu Frankfurt und nahe der Autobahn gelegen, sowie perfekt durch Straßenanbindungen und durch den ÖPNV erschlossen sei. „Mit der Konversion der ehemaligen Kasernen sowie der Wandlung des ehemaligen Gleisbauhofs zum Einkaufszentrum und Wohnpark Kinzigbogen, ist uns eine Wiederbelebung des Quartiers gelungen, auf die wir stolz sein können“, bilanziert der OB. Auch die neue Hauptfeuerwache und das angrenzende neue Gewerbegebiet „Am Lamboywald“ hätten zur positiven Entwicklung des Bereichs nördlich der Lamboystraße tatkräftig beigetragen, ergänzt Kaminsky. Am Sophie-Scholl-Platz 6 - im zentralen von einem Uhrenturm gekrönten Bau – richtet die Kanzlei Harald Nickel Rechtsanwälte nun ein hochmodernes Bürogebäude ein, das deren Rechtsanwälte, Notare, Fachanwälte und Steuerberater beheimaten wird. Auch die international tätige SimPlan AG, ein weltweit aktives Beratungsunternehmen für die Optimierung industrieller Produktions- und Logistikprozesse, wird zukünftig im Gebäude residieren. Für Harald Nickel, den Initiator des Projekts, ist die anstehende Baumaßnahme Aufbruch in die Zukunft und zugleich eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: „Als Major der kaiserlichen Armee verschlug es meinen Großvater Lothar Nickel nach Hanau, wo er zu Zeiten des Untergangs des Kaiserreichs und der Ausrufung der Weimarer Republik zuletzt als stellvertretender Standortkommandant wirkte. Ohne die Kasernenanlagen und das Wirken meines Großvaters dort, wäre ich nicht Hanauer.“ Dennoch sei die Entscheidung, zum Ankauf und Umbau des Gebäudes natürlich vorrangig eine strategische Standortentscheidung. „Aus meiner Sicht ist das für Dienstleiter in Hanau, welche unmittelbar in und für die Region, aber auch darüber hinaus wirken, der perfekte Standort – zumal er auf die vitale Entwicklung im Osten Frankfurts ausgerichtet ist“, sagt Nickel. Hier entstehe das attraktivste Büro-Gewerbezentrum der Stadt, mit besten Verkehrsanbindungen zur Innenstadt, nach Frankfurt, zur Bahn, zu den Autobahnen und zum Flughafen sowie mit ausreichend Parkflächen für den Individualverkehr. „In eine künftig aufgewertete Außenanlage des Platzes eingebettet, werden wir einen technisch und im inneren architektonisch hochmodernen Bürokomplex in historischem Gewand herstellen, der für alle Mandanten und Kunden in und außerhalb von Hanau bequem erreichbar und zugleich repräsentativ ausgestattet ist“, erläutert der Rechtsanwalt. „Mein Dank richtet sich an die Baubehörden der Stadt, die Hanau Wirtschaftsförderung und nicht zuletzt Oberbürgermeister Kaminsky für die konstruktive Hilfestellung bei diesem Projekt“, sagt Nickel. Die Wirtschaftsförderung der Stadt habe tatkräftig Unterstützung geleistet, in dem sie die künftigen Nutzer des Objekts, die Harald Nickel Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft und die SimPlan AG, zusammengebracht und auf dem Weg bis hin zu der Vereinbarung einer gemeinsamen Immobilienentwicklung beharrlich und erfolgreich begleitet habe, berichtet Nickel. „Durch diese tatkräftige Unterstützung seitens der Stadt Hanau konnten wir das Projekt gemeinsam in Angriff nehmen.“ Die auf Fabrikplanung, Simulation und Softwareentwicklung spezialisierte SimPlan-Unternehmensgruppe hatte Anfang 2015 - auf Grund von Expansionsplänen - begonnen nach neuen Räumlichkeiten zu suchen und in diesem Zusammenhang auch Kontakt mit der Hanau Wirtschaftsförderung aufgenommen. Diese stellte den Kontakt zur Kanzlei Harald Nickel her und begleitete erste Gespräche. Im November 2015 fiel dann die Entscheidung für eine Standortverlagerung aus Maintal in den Hanauer Stadtteil Lamboy. Gemeinsam mit der Kanzlei Harald Nickel wird SimPlan das Gebäude auf dem historischen Gelände der Hutier-Kaserne sanieren und voraussichtlich im Herbst 2016 mit 25 Mitarbeitern dort einziehen. „Ausschlaggebend für die Entscheidung des Unternehmens waren die gute Verkehrsanbindung und die dynamische Entwicklung im Bereich der Lamboy-Straße“, berichtet Sven Spieckermann, Sprecher des Vorstands der SimPlan AG. „Wir haben regelmäßig überregionale Besucher, die wir in unserer Unternehmenszentrale begrüßen. Dazu kommt, dass unsere Mitarbeiter viele Termine bei Kunden in Deutschland und weltweit wahrnehmen“, so Spieckermann weiter. Der Autobahnschluss, die Nähe zum Frankfurter Flughafen und insbesondere der ICE-Bahnhof in Hanau seien da wichtige Standortfaktoren. Gleichzeitig lasse die geplante Gestaltung des gesamten historischen Kasernengeländes mit einem Bistro und der Ansiedlung weiterer Dienstleistungsunternehmen ein ebenso angenehmes wie professionelles Umfeld erwarten. „Wir freuen uns sehr auf den Umzug in die neuen Räume und hoffen natürlich, dass es in Hanau dynamisch weitergeht – mit der Stadtentwicklung und mit unserem Unternehmen“, bekräftigt Vertriebsvorstand Harry Kestenbaum.    Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664

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Aktuelle Meldungen der Stadt Hanau

Baustraße im Lamboywald-Gewerbegebiet fertig gestellt und mit neuen Straßenschildern versehen Das Gewerbegebiet „Am Lamboywald“ nimmt immer mehr Gestalt an. Mittendurch hat der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) eine Baustraße gebaut. Nun hat Stadtrat Andreas Kowol zusammen mit Ortsvorsteher Willy Breitkopf das Schild für die neue Straße offiziell enthüllt. Die heißt „An der Brückengrube“ und quert das Gelände der früheren Hutier-Kaserne von Nord nach Süd. Den Straßennamen hatte der Ortbeirat Lamboy-Tümpelgarten 2012 beschlossen. Der vorläufige Ausbau „An der Brückengrube“ endete vor wenigen Tagen. Endgültig werde die Straße mit einer Asphalt-Feindecke vermutlich 2017 fertiggestellt, wenn das Gewerbegebiet bebaut sei, kündigte Kowol an. Im März 2015 starteten die Arbeiten für die Baustraße. Zunächst waren rund 7000 Kubikmeter Betondecke auf dem ehemaligen Kasernenareal aufzubrechen. Das Bruchmaterial wurde beim Straßenbau weitestgehend wieder verwendet. Nach dem Verlegen der Versorgungsrohre ließ HIS zwischen Carl-Ohl- und Niddastraße 5500 Quadratmeter Fahrbahn- und Parkfläche herstellen sowie rund 2000 Quadratmeter Betonpflaster für Gehwege verlegen. Zudem leuchten nun 23 Laternen die neue Straße aus. Zum Endaufbau gehören künftig 15 Straßenbäume und 1000 Quadratmeter Begleitgrün entlang der Straße. Zudem lässt HIS eine 3900 Quadratmeter große Grünfläche anlegen. Gemäß Vereinbarung übernimmt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die Erschließungskosten in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro. Laut HIS sind davon bisher rund 1,6 Millionen Euro ausgegeben. Im ersten Erschließungsabschnitt war 2014 die Carl-Ohl-Straße im Süden bis hinter das Gefahrenabwehrzentrum hergestellt worden. Im Gewerbegebiet „Am Lamboywald“ siedelte sich 2013 bereits das Autohaus Noe Stang an, das ist auch von Norden her über die Niddastraße zu erreichen. In diesem Jahr hat die Firma Sundo mit dem Bau einer Fachgroßhandels für Malerbedarf begonnen, ebenso die Schutzgasöfen herstellenden Firma Rohde.

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Aktuelle Meldungen der Stadt Hanau

Hanau, 23. Oktober 2015

Große Dynamik im Stadtteil Lamboy - 5. Stadtteiltreffen im Nachbarschaftshaus Lamboy/Tümpelgarten


Rund 20 Tagesordnungspunkte standen auf dem Programm für das 5. Stadtteiltreffen im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten, das im Nachbarschaftshaus stattfand. Oberbürgermeister Claus Kaminsky und seine Magistratskollegen Axel Weiss-Thiel und Andreas Kowol gaben dem Ortsbeirat und Zuhörern Rückmeldung zu den im letzten Jahr gestellten Anträgen und unterrichteten sie über Veränderungen im Stadtteil. Unterstützt wurden sie dabei durch Mitarbeiter der städtischen Ämter und Eigenbetriebe. Die Begrüßung übernahm die stellvertretende Ortsvorsteherin Rosemarie Thiel, in Vertretung für den sich im Krankenstand befindlichen Ortsvorsteher Willy Breitkopf. Anschließend übergab sie an den Rathaus-Chef:

„Im Stadtteil Lamboy ist eine große Dynamik in der Stadtentwicklung. Das ist richtig toll, was sich hier tut“, sagte der OB und verwies auf das Projekt Kinzigbogen, die Konversion der ehemaligen Kasernen und die positiven Veränderungen im Rahmen des Programms soziale Stadterneuerung. „Diese Dynamik schlägt sich auch in der Einwohnerzahl nieder“, stellte Kaminsky fest und berichtete, dass die Einwohnerzahl im Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten seit dem letzten Stadtteiltreffen im vergangenen Jahr um 302 Personen auf 11.444 angewachsen sei. „Damit ist der Stadtteil Vorreiter unter den Hanauer Stadtteilen was die Bevölkerungsentwicklung betrifft, was mit Sicherheit auf Wohnprojekte wie den Wohnpark Kinzigbogen zurückzuführen ist“, sagte der OB. Alle 145 Häuser des Wohnparks seien inzwischen verkauft. „Eine echte Erfolgsgeschichte!“, kommentierte Kaminsky.

Auch mit der Entwicklung des Fachmarktzentrums Kinzigbogen und des umliegenden Gewerbegebiets sei er hoch zufrieden: „In diesem Jahr hat hier unter anderem Bellona Möbel, Zweirad Schmidt und Jumpers Fitness eröffnet.“ Auch ein Service-Centers der Sparkasse sei eingerichtet worden.

„Die Entwicklung der „Automeile“ im Stadtteil Lamboy-Nord schreitet ebenfalls voran“, wusste Kaminsky zu berichten. Neben der Neueröffnung des Audi Terminals gegenüber des Kinzigbogens habe auch das Nissan- und Ford-Autohaus Noe Stang auf der ehemaligen Hutier-Kaserne Hallen hinzugekauft und sein Angebot erweitert. Opel Brass baue derzeit ein neues Gebäude für die Marke Seat und die Volkswagen Automobile Frankfurt GmbH in der Donaustraße plane einen Neubau.

„Das Cardwell-Area steht ebenfalls kurz vor der Entwicklung“, erzählte der OB. Mit Hilfe eines gemeinsamen Bieterverfahrens der Stadt Hanau mit dem Partner und Grundstückseigentümer BImA habe man einen Investor gesucht und gefunden. „Rosenhöfe Immobilien GmbH aus Aschaffenburg, ein Beteiligungsunternehmen der Dreger Immobiliengruppe, hat sich Anfang des Jahres in diesem Bieterverfahren gegen die anderen Bewerber durchgesetzt.“ Der Investor habe das Grundstück im Februar 2015 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) gekauft. „Vorgesehen sind 109 Wohneinheiten, bestehend aus einem Mix aus 15 Reihenhäuser und vier Doppelhaushälften sowie acht Mehrfamilienhäuser mit rund 90 Wohnungen und zum Teil unterirdischen Garagen.“ Darüber hinaus seien ein zentraler begrünter Quartiersplatz sowie großzügige Freiflächen geplant. Der Großteil des bestehenden Baumbestands solle erhalten bleiben und durch Neupflanzungen ergänzt werden. „Am Pappelweg und im nördlichen Bereich des Areals sind Spielplätze geplant. Über eine öffentliche Fuß- und Radwegeverbindung und eine weitere Verbindung mit öffentlichem Wegerecht werden zudem zukünftig Durchquerungsmöglichkeiten des Gebietes für Fußgänger und Radfahrer neu geschaffen“, berichtete Kaminsky. Die Investitionssumme betrage nach Angaben des Investors rund 28 Millionen Euro. Baubeginn sein im kommenden Jahr.

Weiter berichtete der OB über die erfreuliche Entwicklung des Gewerbegebiets „Am Lamboywald“ auf der ehemaligen Hutier-Kaserne: „Gemeinsam mit der BImA wird die Entwicklung des Gewerbegebietes „Am Lamboywald“ vorangetrieben.“ Zuletzt habe die in Bruchköbel ansässige Firma Rohde Schutzgasöfen GmbH ein 6.000 Quadratmeter großes Grundstück im neuen Gewerbegebiet erworben. In den Bau einer neuen Firmenniederlassung inklusive Produktionshallen auf dem Gelände der ehemaligen Hutier-Kaserne investiere das Unternehmen rund 3,5 Millionen Euro. Im September 2016 solle der Umzug nach Hanau stattfinden.

„Neben der Firma Rohde haben das Möbelhaus Ikea, das Autohaus Noe-Stang und der Aschaffenburger Fachgroßhandel für Malerleibedarf SUNDO Grundstücke in Hutier-Nord erworben“, berichtet Kaminsky. Vielversprechende Gespräche mit Interessenten würden derzeit geführt.

Zur Siedlung Antoniterstraße der Baugesellschaft Hanau konnte der OB berichten, dass der zweite Sanierungsabschnitt begonnen habe und das dritte Haus komplett kernsaniert werde. „Mit der Nachverdichtung durch drei Baukörper mit insgesamt 40 Wohnungen wurde planmäßig begonnen. Der Rohbau befindet sich ebenfalls im Zeitplan.“

Der Abbruch der Häuserzeile Gabelsberger Straße sei nach Terminplan erfolgt und das Grundstück im Sommer an einen Investor veräußert worden. Dieser werde im ersten Quartal 2016 mit dem Bau neuer Häuser beginnen. Die gegenüberliegende Seite werde kommendes Jahr von der Baugesellschaft Hanau saniert werden, so Kaminsky.

Stadtrat Axel Weiss-Thiel gab eine kurzen Überblick die Projekte des Nachbarschaftshauses und des Lamboyladens: „Die beiden Gruppen des FB 5 mit Sozialpädagogischer Lernförderung für SchülerInnen, die aus dem NLT in das Jugendbildungswerk am Sandeldamm gezogen sind, werden dort erfolgreich weitergeführt.“ Die kostenlose Untervermietung im Nachbarschaftshaus an Gruppen und Vereine mit sozialen oder kulturellen Zielsetzungen bleibe auch 2015 bestehen.

„Der Lamboyladen wird weiterhin rege in Anspruch genommen, die Projekte laufen gut“, berichtet der Sozialdezernent. „Im Lamboypark konnten einige Angebote des Nachbarschaftshauses weitergeführt werden. Das Personal wurde dort um eine halbe Stelle verstärkt.“ Umicore habe sich auch 2015 im Stadtteil engagiert. Insbesondere das Umweltzentrum habe eine Luftwerkstatt für Schülerinnen und Schüler einrichten können. Die Lamboyzeitung bliebe auch 2016 in Trägerschaft des Vereins „Freunde und Förderer Lamboy Tümpelgarten“ und mit viel ehrenamtlichem Engagement bestehen.

Stadtrat Kowol berichtete im Anschluss über die Kooperation des Umweltzentrums mit Sprungbrett Familien- und Jugendhilfe e.V.: „Eine Gruppe von jungen Menschen, die Sozialstunden ableisten müssen, werden Arbeiten im Haus und auf dem Gelände verrichten.“ Auch mit dem Lamboyladen gebe es Zusammenarbeit bei zwei Projekten: „Beim Interkulturellen Garten – dabei handelt es sich um eine Gruppe von Frauen unterschiedlicher Herkunft, die gemeinsam ein Stück Land auf dem Gelände bebauen und pflegen und gemeinsam die Produkte verarbeiten“, erläuterte der Stadtrat. Im Rahmen eins Nähprojekts, träfen sich zudem Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund um nähen zu lernen oder handwerkliche Fähigkeiten zu vertiefen.

In Kooperation mit dem Lamboypark sei die „ Holzwerkstatt“ entstanden. „Eine Gruppe von Kindern stellen dort derzeit einen Solarkocher aus Holz her. Hier lernen junge Menschen viel über Energie und Klima und ganz speziell, wie man im eigenen Haushalt Energie und somit auch Geld sparen kann“, erzählte Kowol.

Zu guter Letzt berichtete der Baudezernent noch über die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Kita: „Die Kindertagesstätte befindet sich derzeit im ersten von drei Bauabschnitten auf dem Weg zum Familienzentrum. Voraussichtlicher Abschluss ist Ende Oktober diesen Jahres.“ Es entstehe eine weitere Nutzfläche von 230 Quadratmetern, die sich in drei Mehrzweckräume aufteile. „Nach Abschluss der Erweiterung sollen rund 105 statt bisher 75 Kinder hier Platz finden. Der zweite Bauabschnitt erfolge unmittelbar im Anschluss an den ersten. Der dritte Bauabschnitt sei für die kommenden Jahre geplant.

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